Mit zunehmender Verfügbarkeit breit- und multi-bandiger Satelliten, die weit im Ultrablau-Bereich bis ins ferne Infrarot reichen, lassen sich phänomenologische Beziehungen von Bodenmerkmalen visualisieren und interdisziplinär mit archäologischen Daten verknüpfen. So lassen sich Postulate generieren, die aufgrund der Erkenntnisse Voraussagen für Standorte vergangener Bauten zulassen. Wichtiges Element ist dabei die Einbindung der Meeresspiegeländerung seit der Dryas, was vornehmlich im littoralen Bereich neue Erkenntnisse liefert.